
Im langfristigen Betrieb von Kanalisation und Kläranlagen sind sowohl das häufigere Auftreten von Starkniederschlägen als auch die Tendenz zu längeren Trockenperioden von großer Bedeutung. So erhöhen lokale Starkregen die Häufigkeit von Kanalüberstauereignissen. Engpässe in der Dresdner Kanalisation müssen daher als Grundlage für den Ausbau identifiziert werden. Darüber hinaus kommt es durch lange Trockenperioden, sinkende Grundwasserstände und damit verbundenem, geringerem Fremdwasserabfluss in der Kanalisation zu höheren Stoffkonzentrationen im Abwasser und zu einer Verminderung der Schleppkraft und damit zu vermehrter Sedimentbildung.
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Sebastian Kempke
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