
Die Wassersysteme sind vom Klimawandel durch ein verändertes Wasserdargebot, durch veränderte Extremwertspektren für Trockenheit und Niederschlag sowie durch die veränderte Verdunstungsleistung in ausgeprägtem Maß betroffen. Im Teilmodul Wassersysteme werden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt des Stadt Dresden und des Umlandes zusammenhängend analysiert und dargestellt. Dazu ist es nötig, die betroffenen Kompartimente zu vernetzen und auch ökonomische Folgen aufzuzeigen. Ziel des Teilmoduls ist es, Systementwicklungen zu erarbeiten, die auf zukünftige Entwicklungen und Veränderungen resilient reagieren, bzw. Handlungsempfehlungen und Bewirtschaftungsstrategien abzuleiten, mit denen gegengesteuert werden kann.
Die Systemgrenzen des Teilmoduls ergeben sich einerseits aus den Einzugsgebieten der für die Stadt genutzten Wassersysteme (Talsperren, die als Rohwasserspeicher für die Wasserversorgung dienen, und ihre Einzugsgebiete) und andererseits aus dem Wirkungsbereich des in die Fließgewässer eingeleiteten gereinigten Abwassers.
Ansprechpartner
Sebastian Kempke
Koordinator Teilmodul 3.2
sebastian.kempke[...]tu-dresden.de